E-Mail-Marketing im Multi-Channel-Ansatz

E-Mail-Marketing im Multi-Channel-Ansatz

12. Oktober 2012 3 Von Dieter Koenig

E-Mail-Marketing ist mit einer hohen Reichweite und Akzeptanz das wohl effizienteste Instrument im Online-Marketing. Konkret umfasst es den Versand von regelmäßigen Newslettern, ereignisbezogenen E-Mails oder Standalones. Voraussetzung dafür ist immer die im Vorfeld eingeholte Zustimmung des Empfängers.

Zahlreiche Segmentierungsmöglichkeiten sorgen für eine präzise Zielgruppenansprache. Der Erfolg einer E-Mail-Kampagne lässt sich durch eine Reihe etablierter Kennzahlen, wie Öffnungs- und Klickrate, sehr gut messen und vergleichen. Trotz des großen Potenzials sind die Kosten niedrig und gut kalkulierbar, was in einem hohen Return on Investment (ROI) resultiert. Doch E-Mail-Marketing ist keine Insel – verknüpft mit anderen Handlungsfeldern lässt sich der Erfolg eines Unternehmens im Web weiter steigern.

E-Mail-Marketing und Social Media

Social E-Mail-Marketing bedeutet, die Aktivitäten in sozialen Netzwerken mit E-Mail-Newslettern zu verbinden. SWYN-Links (Share With Your Network) und Verweise auf Social-Media-Profile im Newsletter sowie eine automatisierte Statusmeldung beim Versand gehören dabei zu den Standards. Adressgewinnung über Facebook, Opt-over bei der Newsletter-Abmeldung oder Social Media Monitoring zwecks Themenfindung sind weitere Ansätze. Der Kreativität sind im Social E-Mail-Marketing kaum Grenzen gesetzt.

E-Mail-Marketing und SEO

Jede Newsletter-Ausgabe verfügt in der Regel über eine entpersonalisierte Webversion, die über den Webbrowser aufgerufen werden kann. Damit deren Inhalte über die Google-Suche gefunden und so die Auffindbarkeit des Unternehmens im Web zu bestimmten Themen verbessert wird, muss es den Suchrobotern erlaubt werden, die Seite zu indexieren und den enthaltenen Links zu folgen. Eine gute Newsletter Software stellt die Möglichkeit bereit, diverse Meta-Informationen für die Webversion zu hinterlegen. Die Angabe einer Meta-Description optimiert beispielsweise die Darstellung auf Suchergebnisseiten (SERPs).

E-Mail-Marketing und Webanalyse

Wie verhalten sich Newsletter-Empfänger auf der Unternehmenswebsite, nachdem sie den Call-to-Action Button in einer E-Mail geklickt haben? Um dies nachzuvollziehen, kann die eingesetzte Newsletter Software mit einem Webanalyse-Dienst, wie beispielsweise Google Analytics, verknüpft und so die Herkunft der Seitenbesucher identifiziert werden. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse über das Nutzerverhalten können anschließend wiederum für Behavioral-E-Mail-Marketing eingesetzt werden.

 

E-Mail-Marketing und Mobile

Immer mehr Menschen nutzen das Internet mobil, deshalb werden Websites für die Ansicht und Bedienung auf mobilen Endgeräten optimiert oder spezielle mobile Websites geschaffen. Auch der Newsletter sollte für die Darstellung auf unterschiedlichen Smartphones ausgelegt sein. Große Buttons, angepasstes Layout und reduzierte Textmengen sind dabei nur einige Ansätze.

Fazit

Das E-Mail-Marketing fügt sich hervorragend in den Online-Marketing-Mix ein und sollte daher immer auch unter Multi-Channel-Gesichtspunkten betrieben werden. Eine integrierte Kommunikation ist dabei natürlich da A und O. Nur wenn das Corporate Design und die Marketingbotschaft über verschiedene Kanäle hinweg synchron bleiben, erzielt man optimale Resultate.